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Die Umwandlungsstörung der Schilddrüsenhormone erklärt

04.03.2026

Lesezeit: 10 min

Die Umwandlungsstörung der Schilddrüsenhormone erklärt

Du bist erschöpft, nimmst zu, frierst ständig und trotzdem heißt es:

"Ihre Werte sind in Ordnung"?

Was viele nicht wissen: Manchmal liegt das Problem nicht an der Produktion und Menge der Hormone, sondern an einem wichtigem Schritt dazwischen, der leider oft bei der Diagnostik übersehen wird: Die Umwandlung der Schilddrüsenhormone. Erst durch diese Umwandlung entsteht das aktive Schilddrüsenhormon das deinen Stoffwechsel antreibt.

1. Was ist eine Umwandlungsstörung

Die Schilddrüse produziert zwei wichtige Hormone: T4 (eine inaktive Vorstufe) und T3 (die aktive Form). Damit dein Stoffwechsel gut funktioniert, muss das T4 zuerst in T3 umgewandelt werden.

Diese Umwandlung passiert zu etwa 60 % in der Leber. Dort sorgen spezielle Enzyme, sogenannte Deiodinasen, dafür, dass aus T4 das aktive T3 entsteht. [2].

Wenn dieser Prozess gestört ist, entsteht ein Problem:

Im Blut ist zwar genug T4 vorhanden, aber es kommt nicht genug T3 in den Zellen an.

Die Folge: Dein Stoffwechsel läuft langsamer und du fühlst dich müde, antriebslos oder frierst, obwohl deine Blutwerte „normal“ erscheinen.

Die Schilddrüsen-Aktivierung besteht also aus drei simplen Schritten:

1. Bildung der Schilddrüsenhormone (T4).
2. Umwandlung von T4 zur aktiven Form T3
3. Transport des T3 zu den Zellen

Die meisten Ärzte setzen nur bei Schritt 1 an, indem sie synthetische Hormone wie L-Thyroxin (T4) verschreiben.

Das inaktive T4, das du als Tablette einnimmst, kann unter Umständen von deinem Körper nicht zum aktiven T3 umgewandelt werden.

Ist zu wenig T3 vorhanden, dann werden die Zellen weniger aktiviert und es bleiben Symptome bestehen.

Denn nur das aktive Hormon T3 passt wie ein Schlüssel exakt in das Schloss deiner Zellen. T4 dagegen ist nur die Vorstufe. Fehlt deinem Körper also der richtige Schlüssel, befindest du dich im Energiesparmodus.

Was bedeutet das für dich?

Eine Umwandlungsstörung kann dazu führen, dass du trotz guter TSH- und T4-Werte nicht genug Energie hast und dein Stoffwechsel eingeschlafen ist. Dir fehlt also das aktive Schilddrüsenhormon T3 und dieser Wert wird häufig gar nicht gemessen, verrückt oder?

2. Woran erkenne ich eine Umwandlungsstörung?

Eine Umwandlungsstörung, auch Konversionsstörung genannt, kann eine Reihe typischer Beschwerden verursachen, manche davon treten früh auf, andere entwickeln sich schleichend.

Das Problem: Viele dieser Symptome werden zunächst nicht mit der Schilddrüse in Verbindung gebracht. Häufig werden sie als Stress, Erschöpfung oder Überlastung abgetan.

Weil zudem oft nur der TSH-Wert bestimmt wird, nicht aber das aktive Hormon T3, bleibt eine Umwandlungsstörung in der klassischen Diagnostik lange unentdeckt.

Um eine Umwandlungsstörung also zu erkennen, müssen mehrere Faktoren gemeinsam zu betrachtet werden:

  • Deine Körpertemperatur (liegt sie dauerhaft unter 36,5 °C, spricht das für eine Unterversorgung mit aktivem T3 siehe Temperaturmethode)
  • Deine Symptome
  • Dein T3-Wert im Blutbild

Wenn diese drei Hinweise zusammenpassen, ist eine Umwandlungsstörung sehr wahrscheinlich.

Schauen wir uns deshalb nun die häufigsten Symptome an, die bei einer gestörten T4-zu-T3-Umwandlung auftreten.

Was bedeutet das für dich?

Wenn du dich in diesen Symptomen wiederfindest, lohnt es sich genauer hinzuschauen. Besonders eine dauerhaft niedrige Temperatur ist ein wichtiger Hinweis. Lass deshalb unbedingt deinen T3-Wert bestimmen. Die Kombination aus Symptomen, Temperatur und passenden Blutwerten zeigt, ob eine Umwandlungsstörung vorliegt.

3. Die Rolle von reverse T3 (rT3)

Wenn dein Körper unter Stress steht oder zu wenig Nährstoffe bekommt, kann er T4 statt in das aktive Schilddrüsenhormon T3, in das reverse T3 (rT3) umwandeln.

Wieso passiert das und was ist rT3 eigentlich?

Reverse T3 ist eine inaktive Form, die zwar an die gleichen Rezeptoren binden kann wie T3, aber ohne Wirkung, deine Körperzellen werden nicht aktiviert.

Das Fatale: rT3 kann also die Zellrezeptoren blockieren, sodass das aktive Hormon T3 nicht wirken kann.

Der Körper stellt rT3 her, um in Stress, Krankheit oder Kalorienmangel den Stoffwechsel kurzfristig zu drosseln und Energie zu sparen.

Auch rT3 lässt sich im Blut messen, besonders dann sinnvoll, wenn du trotz normalem TSH oder fT4 weiterhin Beschwerden hast.

Viele Betroffene leiden deshalb unter klassischen Schilddrüsensymptomen, trotz scheinbar guter Laborwerte. Dazu zählen auch Symptome wie Herzrasen, wenn der Körper mit dem überschüssigen T4 nicht umgehen kann.

Was bedeutet das für dich?

Wenn dein Körper unter Stress steht, Nährstoffe fehlen oder die Leber überlastet ist, kann dein Körper fT4 nicht wie gewünscht in aktives fT3 umwandeln. Stattdessen entsteht vermehrt reverse T3 (rT3), das die Hormonrezeptoren deiner Zellen blockiert und die Wirkung von fT3 verhindert. Dein Stoffwechsel verbleibt dann im Energiesparmodus.

4. Welche Blutwerte sind bei einer Umwandlungsstörung wichtig und warum?

Viele Ärzte verlassen sich bei der Diagnostik ausschließlich auf den TSH-Wert. Doch TSH zeigt nur, was im Gehirn passiert, also ob dein Gehirn Signale an deine Schilddrüse sendet. Der TSH- Wert zeigt aber nicht, ob in den Zellen tatsächlich genug aktives Schilddrüsenhormon T3 ankommt. Für eine vollständige Diagnose solltest du zusätzlich folgende Werte bestimmen lassen:

Was bedeutet das für dich?

Für eine aussagekräftige Diagnose und Interpretation von Schilddrüsenwerten reicht TSH nicht aus. Erst wenn du auch fT3, fT4 und eventuell rT3 bestimmst, bekommst du ein vollständiges Bild.

5. Deine Schilddrüsenwerte wirklich verstehen

Du hast die wichtigen Werte für deine Schilddrüsendiagnostik bestimmen lassen, aber verstehst das Ergebnis nicht so ganz und was bedeutet eigentlich:

“Ihre Werte liegen im Normbereich” ?

Keine Sorge, wir erklären dir alles Schritt für Schritt.

Mit unserem Schilddrüsenrechner wirst du gleich sehen, ob deine Werte wirklich optimal sind.

Denn Normal heißt noch lange nicht optimal!

Trage hier deine Schilddrüsenwerte ein, um herauszufinden, wo du innerhalb des Normbereichs liegst:

  • 🔍 Dein Wert → der Wert aus deinem Laborbefund
  • ⬇️ Untere Norm → der Beginn des Normbereichs (steht auf deinem Befund)
  • ⬆️ Obere Norm → das Ende des Normbereichs (steht ebenfalls auf deinem Befund)

Klicke anschließend auf „Berechnen“, und du siehst sofort, an welcher Stelle im Normbereich dein Wert liegt.

fT3

-

fT4

-

Erfahrungen aus Praxis und Literatur zeigen, dass sich viele Menschen erst dann wirklich wohlfühlen, wenn ihre freien Werte im oberen Drittel des Normbereichs (ca. 67–100 %) liegen. [4]

Ein Wert bei 20 % fühlt sich ganz anders an als einer bei 85 %, so wie gemütliches Schlendern nicht dasselbe ist wie ein kraftvoller Sprint. In der nachfolgenden Abbildung siehst du den Unterschied zwischen Normbereich (beige) und Optimalbereich (lila) für fT3 und fT4.

Was bedeutet das für dich?

Ein Wert kann im Normbereich liegen und trotzdem nicht optimal für dich sein. Wenn du Symptome hast, steckt dein Wert häufig im unteren Drittel und genau dort entstehen viele Beschwerden.

6. Das Problem mit der L-Thyroxin Dosierung

Viele Menschen mit Schilddrüsenunterfunktion erhalten L-Thyroxin als Standardtherapie. Es handelt sich dabei um eine synthetische Form von T4, also die Vorstufe des aktiven T3 Hormons.

Die Idee dahinter: Dein Körper soll das zugeführte T4 selbstständig in T3 umwandeln, so, wie es auch bei gesunden Menschen passiert.

Doch genau hier liegt das Problem:

Wenn die Umwandlung gestört ist, hilft es wenig, die Dosis von L-Thyroxin weiter zu erhöhen.

Statt mehr Energie zu spüren, bleiben die Symptome bestehen, oder werden sogar schlimmer.

Bei einer Umwandlungsstörung sammelt sich T4 im Blut, wird aber nicht ausreichend in aktives T3 überführt.

In manchen Fällen entsteht stattdessen vermehrt reverse T3 (rT3), das wie wir bereits gesehen haben, die Rezeptoren deiner Körperzellen blockieren kann.

Typische Folge: Symptome wie Herzrasen, Schlafstörungen oder Nervosität können auftreten, während dein Körper gleichzeitig unterversorgt mit T3 ist.

Was bedeutet das für dich?

Wenn du L-Thyroxin nimmst, aber weiterhin Symptome hast, solltest du deine T3 Werte unbedingt im Verhältnis zu T4 testen lassen. Ein hoher T4- bei niedrigem T3-Wert kann auf eine Umwandlungsstörung hinweisen [14]. Es reicht also nicht, einfach mehr L-Thyroxin zu nehmen. Entscheidend ist, ob dein Körper es auch umwandeln kann.

7. Ursachen einer Umwandlungsstörung

Eine gestörte Umwandlung kann viele Ursachen haben, wir schauen uns im folgenden die häufigsten Ursachen an:

  • Mikronährstoffmangel: Vor allem Selen und Glutathion werden für die Funktion der Deiodinasen, deine Umwandlungs-Enzyme, benötigt. Fehlen diese Mikronährstoffe, kann T4 nicht effektiv in T3 umgewandelt werden und es begünstigt somit die Umwandlungsstörung [5].

  • Leberbelastung: Die Leber ist der Hauptumwandlungsort für T3. Toxine, Medikamente, Alkohol oder Fettleber können die Enzymfunktion ebenfalls stören [6]. Konsequenz: Deine Leber ist überlastet und wandelt nur geringe Mengen von T4 und T3 um.

  • Stress: Ein hoher Cortisolspiegel hemmt die Umwandlung und fördert die Bildung von rT3. Und rT3 blockiert die Rezeptoren deiner Zellen für das aktive Schilddrüsenhormon T3 [7].

8. Was du tun kannst, wenn bei dir eine Umwandlungsstörung vorliegt?

Wenn dein Körper T4 nicht richtig in aktives T3 umwandelt, gibt es zwei zentrale Ansatzpunkte:

1. Deine Leber aktiv regenerieren

2. Die richtigen Mikronährstoffe zuführen

Klingt simpel? Ist es auch


Warum die Leber der Schlüssel ist

Da der Großteil der Umwandlung von T4 zu T3 in deiner Leber stattfindet, ist es besonders wichtig dass du deine Leber aktiv unterstützt. Durch Entzündungen, Medikamente oder Umweltgifte ist diese oft überlastet und die Aktivität der Umwandlungs-Enzyme sinkt und damit auch deine T3 Konzentration.

Das Ergebnis: Dein T3 bleibt niedrig, obwohl genug T4 da ist.

Die gute Nachricht? Und es gibt gezielte Pflanzenstoffe, die diesen Prozess aktiv unterstützen.

Wichtig ist vor allem, dass dein Körper ausreichend mit den nötigen Mikronährstoffen versorgt ist, insbesondere mit Selen und Glutathion [8]. Sie sind essenziell für die Umwandlungs-Enzyme.

Das wichtigste Antioxidans deines Körpers. Glutathion schützt die Leber vor oxidativem Stress und unterstützt die Umwandlung der Hormone. Studien zeigen: Menschen mit Hashimoto haben weniger als halb so viel Glutathion im Blut wie gesunde Menschen [15]. Bei gestörter Umwandlung liegt fast immer ein Glutathion-Mangel vor [8].

Selen ist direkt an der Umwandlung beteiligt. Die Deiodinase-Enzyme (Umwandlungs-Enzyme), die T4 in T3 umwandeln, bestehen aus Selen. Ohne Selen also keine Umwandlung [8].

Die Mariendistel kann die Leberzellen vor Giftstoffen schützen und die Regeneration anregen. Die Forschung beschreibt ihre Rolle bei der Leberzellregeneration und dem Schutz vor oxidativem Stress. Besonders interessant: die Kombination mit Artischocke [16].

Artischockenblattextrakt hat eine leberschützende Wirkung. Sie regt die Gallenproduktion an, entlastet die Leber und unterstützt die Entgiftung [11][13].

Auch Aminosäuren wie Methionin und NAC (N-Acetylcystein) liefern wichtige Schwefelverbindungen, die dein Körper für die Bildung von Glutathion braucht. So unterstützt du den antioxidativen Schutz und gleichzeitig die Entgiftungsleistung deiner Leber[17].

Zusätzlich spielt Cholin eine wichtige Rolle für den Fettstoffwechsel und die Leberfunktion. Ein Mangel kann die Entgiftung und Hormonregulation behindern, beides Prozesse, die bei einer Umwandlungsstörung eng miteinander verbunden sind [12].

Nicht zu unterschätzen ist auch Stress: Ein dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel bremst die Umwandlung aktiv aus. Das ist ein Schutzmechanismus deines Körpers.

Weniger Stress bedeutet also oft: mehr aktives T3. Schon kleine Gewohnheiten wie regelmäßige Pausen, Atemübungen oder erholsame soziale Kontakte können helfen, dein Hormonsystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen [14].

9. T3-Präparate: Wie sie helfen und warum sie selten verschrieben werden

Theoretisch könntest du das Problem auch medikamentös angehen: mit Kombi-Präparaten wie Novothyral® (T4+T3) oder reinem T3 wie Thybon®/Liothyronin.

Diese Präparate umgehen die Umwandlungsstörung, weil sie direkt aktives T3 liefern.

Das Problem? Viele Ärzte verschreiben sie nicht. Zu kompliziert, zu unsicher. Selbst wenn du einen offenen Arzt findest, kann die Dosierung knifflig sein. T3 wirkt schneller und intensiver als T4, die Einstellung braucht Erfahrung und Geduld. Und: das eigentliche Problem, die lahme Umwandlung in deinem Körper, wird nicht an der Wurzel gepackt!

Was bedeutet das für dich?

Wenn dein Körper T4 nicht richtig in aktives T3 umwandelt, lohnt es sich, gezielt an den Ursachen anzusetzen. Mikronährstoffe wie Selen und Glutathion sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Mariendistel oder Löwenzahn können dabei helfen, die Leber zu entlasten und die Umwandlung zu fördern. Präparate mit einer solchen Kombination wie Glutathion, NAC und Selen können dabei gezielt unterstützen.

Der Umwandler

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10. Fazit & FAQ

Eine Umwandlungsstörung kann erklären, warum du dich trotz „normaler“ Werte erschöpft fühlst. Entscheidend ist, ob in deinen Zellen genug aktives fT3 ankommt. Schau deshalb nicht nur auf TSH, sondern auch auf fT3, fT4, ihr Verhältnis zueinander und bei Bedarf rT3.

Achte parallel auf die Grundlagen: ausreichend Mikronährstoffe, eine gesunde Leber und weniger Dauerstress. Kleine, konsequente Schritte machen hier den Unterschied.

Und bedenke: deine Symptome und eine dauerhaft kalte Körpertemperatur sind immer der Beweis für eine (noch) nicht richtig eingestellte Schilddrüse.

Bei einer Umwandlungsstörung kann dein Körper das Schilddrüsenhormon T4 nicht richtig in das aktive Hormon T3 umwandeln. Obwohl genug Hormon gebildet oder eingenommen wird, kommt es in den Zellen nicht an und du hast weiterhin Symptome wie Müdigkeit, Gewichtszunahme oder Kältegefühl. Der Grund liegt meist in der Leber, im Darm oder an fehlenden Nährstoffen wie Selen und Glutathion.

Achte auf deine Lebergesundheit, reduziere Stress, und versorge deinen Körper mit essenziellen Mikronährstoffen wie Selen, Zink und Glutathion. Diese unterstützen die Enzyme, die T4 in das aktive T3 umwandeln.

Eine Umwandlungsstörung liegt vor, wenn dein Körper T4 nicht ausreichend in das aktive Hormon T3 umwandelt. Typische Hinweise sind: niedrige Körpertemperatur, Müdigkeit trotz normaler Blutwerte, Konzentrationsprobleme, Gewichtszunahme oder depressive Verstimmungen. Wenn dein fT3-Wert niedrig ist, dein TSH aber normal, spricht vieles für eine Umwandlungsstörung. Besonders aussagekräftig: eine durchschnittliche Basaltemperatur unter 36,4 °C.

Die Leber ist die zentrale Umwandlungsstelle für das Schilddrüsenhormon T4 in aktives T3. Wenn sie durch Toxine, Fettleber belastet ist, kann dieser Prozess gestört werden. Eine leberfreundliche Ernährung mit Bitterstoffen (z. B. Artischocke, Mariendistel) und gezielten Nährstoffen wie Alpha-Liponsäure, Cholin und NAC kann helfen, die Umwandlung zu unterstützen.

Die häufigsten Symptome einer Umwandlungsstörung sind ständige Müdigkeit, Frieren, Gewichtszunahme und Haarausfall, obwohl die Schilddrüsenwerte im Normbereich liegen. Besonders typisch ist eine niedrige Körpertemperatur unter 36,5°C am Morgen und ein niedriger fT3-Wert bei normalem TSH. Wenn dein Körper T4 nicht richtig in aktives T3 umwandelt, läuft dein Stoffwechsel auf Sparflamme.

Weil normale Blutwerte nicht bedeuten, dass deine Zellen auch ausreichend mit aktivem Hormon T3 versorgt sind. Viele Ärztinnen und Ärzte schauen nur auf den TSH-Wert oder fT4. Entscheidend für deinen Stoffwechsel ist aber das aktive fT3. Wenn dein Körper T4 nicht richtig in T3 umwandelt, funktioniert die Hormonwirkung nicht. Die Folge: Du fühlst dich weiter erschöpft, frierst oder nimmst zu, obwohl deine Werte angeblich unauffällig sind.

Quellen
01

Biochemistry, cellular and molecular biology of the deiodinases – Bianco AC et al. (2002)

02

Local activation and inactivation of thyroid hormones: the deiodinase family – Kohrle J. (1999)

03

Serum 3,3’,5’-triiodothyronine (rT3) and survival in critically ill patients – Peeters RP et al. (2005)

04

TSH and Thyroid Hormone Sensitivity in the Hypothalamus and Pituitary – Dietrich JW et al. (2008)

05

The role of selenium in thyroid function and health – Duntas LH (2010)

06

The Toxin Solution – Functional medicine insights – Pizzorno J. (2014)

07

Central regulation of hypothalamic-pituitary-thyroid axis under stress – Fekete C & Lechan RM (2014)

08

Selenium and human health – Rayman MP (2012)

09

Bano I., Hassan M.F., Kieliszek M. (2025). A Comprehensive Review of Selenium as a Key Regulator in Thyroid Health. Biological Trace Element Research.

10

Lossow K. et al. (2019). Selenium and iodine: essential trace elements for the thyroid. Ernährungs-Umschau.

11

(1980). Deiodination of thyroid hormone and the role of glutathione. Journal of Enzyme Research.

12

Søfteland E. et al. (2023). Role of hepatic deiodinases in thyroid hormone homeostasis and liver metabolism. European Thyroid Journal.

13

(2024). Stomach cells use bitter taste receptors to regulate acid secretion. Leibniz Institute for Food Systems Biology.

14

Wiersinga WM (2014) - "Paradigm shifts in thyroid hormone replacement therapies for hypothyroidism" - Nature Reviews Endocrinology

15

Ruggeri, R. M., et al. (2020). Oxidative Stress and Advanced Glycation End Products in Hashimoto's Thyroiditis. Thyroid, 30(10), 1445-1458.

16

Abenavoli, L., et al. (2018). Milk thistle (Silybum marianum): A concise overview on its chemistry, pharmacological, and nutraceutical uses in liver diseases. Phytotherapy Research, 32(11), 2202-2213.

17

Rushworth, G. F., & Megson, I. L. (2014). Existing and potential therapeutic uses for N-acetylcysteine: the need for conversion to intracellular glutathione for antioxidant benefits. Pharmacology Research & Perspectives, 2(2), e00590.